Sonnenblume

Sonnenblumen gehören zu den schönsten Blumen, die man zu Hause anbauen kann. Sie brauchen wenig Pflege und bringen viele strahlend gelbe Blüten hervor – sehr zu empfehlen für Gärtner und Gärtnerinnen ohne grünen Daumen.

Nicht umsonst gehören Sonnenblumen zu den beliebtesten Blühpflanzen. Sie werden in Gärten und Parks auf der ganzen Welt gepflanzt und haben in manchen Ländern geradezu Kultstatus.

Die Sonnenblume stammt ursprünglich aus Amerika und wurde in der Renaissance nach Europa gebracht. Ihre leuchtend gelben Blütenblätter gelten als Symbol für Glück und Zufriedenheit.

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Die Herkunft der Sonnenblume

Was macht die Sonnenblume so besonders?

Bereits die Inka in Südamerika schätzen die Sonnenblume als göttliche Pflanze. Da die Sonnenblume ihre Blüte im Lauf des Tages immer wieder nach dem Stand der Sonne ausrichtet, war dies die perfekte Blume für ein Volk, welches den Sonnengott „Inti“ verehrte.

Vor einigen Jahrhunderten, ca. um das Jahr 1550 herum, brachten spanische Seefahrer die ersten Samen der Sonnenblume mit nach Europa. Hier wurde Sie lange Zeit als Zierpflanze genutzt, bevor die vielseitige Verwendung der Pflanze langsam immer beliebter wurde.

Heute ist die Sonnenblume weltweit anzutreffen aber die Herkunft interessiert kaum noch jemanden. Dafür erfreuen sich die Produkte, die aus Sonnenblumen gefertigt werden können, größter Beliebtheit.

Wegen der enthaltenen Fettsäuren ist besonders das Öl äußerst begehrt. Die Sonnenblume zählt zu den ertragreichsten Ölpflanzen.

Die Blüten und Blätter der Sonnenblume

Wie sieht eine Sonnenblume eigentlich aus?

Als erstes denkt sicherlich jeder Mensch, der schonmal eine Sonnenblume gesehen hat, an den großen Blütenteller mit den Blüten in der Mitte und dem großen gelben Kranz aus Blütenblättern am Rand.

Die gelben Blätter werden auch als Hüllblätter bezeichnet und sind das besondere Markenzeichen der Blütenköpfe. Diese Hüllblätter verwenden wir, um unserem beliebten Blütenmix noch farbenfroher zu gestalten.

In der Blütenscheibe stehen viele Einzelblüten dicht an dicht, weshalb dieser Teil der Blüte als Blütenstand bezeichnet wird. Genauer gesagt, besteht der Blütenstand aus Röhrenblüten sowie aus Zungenblüten bzw. Lockblüten, die auf dem sogenannten Blütenboden wachsen.

Die Sonnenblume wird zur botanischen Familie der Korbblütengewächse gezählt, weil die Blüte in einer Art Blütenkorb wächst und gehalten wird.

Was kann man von der Sonnenblume essen?

Sonnenblumenkerne werden schon seit mehreren Jahrhunderten als Nahrungsmittel verwendet. Sehr beliebt ist bis heute die Verwendung der Kerne in Backwaren wie Broten und Brötchen.

Sonnenblumenkerne werden manchmal auch als koffeinfreie und nachhaltige Alternative für Kaffee verwendet und dafür ähnlich wie Kaffeebohnen geröstet.

In den kleinen Kernen steckt aber noch viel mehr, zum Beispiel das begehrte Sonnenblumenöl. Hierfür werden besonders ölhaltige Sonnenblumenkerne ausgepresst. Das Speiseöl findet schließlich den Weg in unsere Küche. Nach der Pressung bleibt der „Sonnenblumenkuchen“ übrig, der sich ideal als Tierfutter anbietet.

Sonnenblumenkerne können als Vogelfutter verwendet werden und ergänzen Salate und Müslis. Die gelben Hüllblätter sind geschmacksneutral und werden immer häufiger als schicke Deko in der feinen Küche genutzt.

Auch der Blütenboden der Sonnenblume ist essbar und kann vergleichbar einer Artischocke zubereitet werden. Schließlich können sogar die Stängel und Stiele in der Küche zum Einsatz kommen und erinnern dabei an grünen Spargel.

Die Sonnenblume in der Botanik

Haben Sie schonmal Sonnenblumen mit roten, orangenen oder mehrfarbigen Blütenblättern gesehen? Garantiert haben Sie schon kleine Sonnenblumen im Blumenstrauß und riesige Sonnenblumen in verschiedenen Gärten gesehen.

Weil die Sonnenblume für so viele verschiedene Zwecke gerne genutzt wird, wurden die Pflanzen mit verschiedenen Ausprägungen immer weiter gezüchtet. Mittlerweile umfasst die Pflanzen-Gattung der Sonnenblumen (Helianthus) über 60 verschiedene Arten.

Bei uns in Europa sind vor allem die Arten Helianthus Annuus und Helianthus Tuberosus bekannt und weit verbreitet. Deren Blütezeit liegt in der Regel zwischen Juni und September.

Die Wuchshöhen der Sonnenblume können von 20 Zentimeter bis zu 8 Meter reichen. Dank der gezüchteten Artenvielfalt haben Hobbygärtner die Wahl zwischen einjährigen und mehrjährigen Stauden. Zu den beliebten mehrjährigen Pflanzen zählt die Sonnenblume Helianthus Decapetalus.

Wenn Sie eine Bienenweide anlegen wollen, dann sollten Sie zu einer Sorte mit einem hohen Nektargehalt greifen. Bauern hingegen entscheiden sich meistens für Sorten mit einem hohen Ölanteil im Samen bei gleichzeitig hohem Kornertrag.

Außerdem empfehlen wir Ihnen die Verwendung von pollenfreien Sonnenblumen für das Binden von Blumensträußen, die in Vasen und in Innenräumen ihren Platz finden sollen.

Die Sonnenblume in der Kunst

Eine Blume, die weltweit so hoch geschätzt wird und weit verbreitet ist, findet früher oder später auch ihren Weg in die Kunst.

Vincent van Gogh malte im Jahr 1888 gleich eine ganze Serie von Sonnenblumen in Vasen. Die Werke zeigen jeweils drei Sonnenblumen, fünf Sonnenblumen, zwölf Sonnenblumen oder fünfzehn

Sonnenblumen in einer Vase. Die Bilder waren gedacht als Wandschmuck für das geplante gemeinsame Atelier mit Gauguin und sollten eine „Symphonie in Blau und Gelb“ ergeben.

Auch in der Gegenwart nehmen sich Künstlerinnen der Sonnenblume an. Der bekannte chinesische Künstler Ai Weiwei ließ über 2 Jahre lang 1.600 Menschen eine Millionen Sonnenblumenkerne aus Porzellan von Hand bemalen. Diese Masse von täuschend echten, kleinen Kunstwerken wurde 2011 erstmals in der Tate Gallery ausgestellt, 10 cm hoch aufgeschüttet auf einer Fläche von 3.400 Quadratmetern.

Sonnenblumen selbst anpflanzen

Viele Menschen möchten gerne Sonnenblumen in ihrem eigenen Garten anpflanzen, einfach weil die Blumen uns so schön, groß und freundlich leuchtend durch den Sommer begleiten. Die entsprechenden Samen gibt es im Fachhandel und häufig sogar schon beim Discounter.

Die häufigsten Fragen zum Anbau von Sonnenblumen:

  • Frage: Wie oft soll ich Sonnenblumen gießen? Antwort: Viel und regelmäßig.

  • Frage: Wann sollte ich Sonnenblumen säen? Antwort: Im Freiland idealer Weise ab Ende April.

  • Frage: Welche Erde bzw. welchen Boden soll ich für Sonnenblumen verwenden? Antwort: Nährstoffeiche Gartenerde.

  • Frage: Welcher Standort ist ideal für Sonnenblumen? Antwort: Möglichst sonnig.


Wenn Sie viel Freude mit Ihren Sonnenblumen haben wollen, dann sollten Sie die Hinweise auf der Verpackung der Sonnenblumenkerne beachten.

Sollten sich die Knospen der Pflanzen nicht öffnen, fehlt es vermutlich an Wasser, Nährstoffen oder Sonne. Verarbeitete Sonnenblumenkerne vom Brot eignen sich natürlich nicht zur Aussaat.

Für kleinere Topf-Kulturen empfehlen wir Ihnen die Auswahl kleinerer Sorten, wie zum Beispiel der Sonnenblume „Sunspot“.

Wichtige und weniger wichtige Fakten rund um die Sonnenblume

Wenn Sie bei der nächsten Party oder im Büro mal wieder mit gefährlichem Halbwissen ein Gespräch bereichern möchten, dann haben wir hier für Sie die unterhaltsamsten Fakten über Sonnenblumen zusammengefasst:

  • Die größte jemals gemessene Sonnenblume brachte es auf eine unfassbare Höhe von 9,17 Metern! Dieser Weltrekord kann im "Guinness-Buch der Rekorde" nachgelesen werden.

  • Bei den Urvölkern Amerikas war die Sonnenblume ein Symbol für Leben, Fruchtbarkeit und Gesundheit. Für viele Staatsherren symbolisiert die Sonnenblume Macht und Reichtum. Die Hippies schließlich sehen die Pflanze als Symbol für Freiheit und Offenheit.

  • In den meisten Sprachen steckt das Wort „Sonne“ im Namen „Sonnenblume“ mit drin, z.B. „sunflower“ (englisch), „girasol“ (spanisch) und „Tournesol“ (französisch).

  • Die in vielen Gärten verbreitete „mexikanische Sonnenblume“ ist zwar auch ein Korbblütler aber darüber hinaus mit der Sonnenblume weder verwandt noch verschwägert.

  • Ein beliebter Motivationsspruch lautet „Mach es wie die Sonnenblume: Wende Dein Gesicht stets dem Licht zu und die Schatten werden hinter Dich fallen.“

  • Sonnenblumen sind die Nationalblumen der Ukraine. Das leuchtende Geld taucht sogar in der Flagge auf.

  • Sonnenblumen haben Lockblüten, welche Insekten anlocken, aber unfruchtbar sind. Zwischen den Lockblüten stehen die Zungenblüten, welche Fruchtbar sind und die beliebten Kerne hervorbringen.

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Die Sonnenblume hat es also nicht nur in Kunst und Kultur zu großer Berühmtheit gebracht.
Angefangen bei den Sonnenblumenkernen als gesunde Knabberei bis hin zum Sonnenblumenöl in der Küche gibt es viele spannende, kulinarische Anwendungen und Produkte, die aus Sonnenblumen gefertigt und gezaubert werden können.
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